Der Garten
Nicht weit vom Zentrum Weinheims entfernt liegt der Hermannshof, ein privater, aber öffentlich zugänglicher Schau- und Sichtungsgarten. Auf 2,3 Hektar werden hier über
2 500 Staudenarten und weit über 100 teils seltene Gehölze wie z. B. ein Mammutbaum, Ginkgo und Magnolien aus den 1890er Jahren und die berühmte Brautmyrte kultiviert. Die
Besucher*innen erhalten Informationen zu den jeweiligen Standortbedingungen und Ansprüchen der Pflanzen. Hobbygärtner*innen wie Fachleuten liefert der Hermannshof
Anregungen – auch im Rahmen von Führungen (Infos u. Anm. s. Website) – für moderne,
naturalistische Gartengestaltungen und bietet Samen sowie selbst gezogene Pflanzen zum Verkauf an.
Der Garten ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Frühling betört die fulminante Tulpenblüte, gefolgt von der Blüte der Pfingstrosen und des Blauregens. Im Sommer blühen und duften nordamerikanische Prärie- und Beetstauden ebenso wie asiatische
und mediterrane Pflanzen. Der Herbst bietet Samen- und Fruchtschmuck sowie die wunderbare Färbung vieler Gehölze und Stauden. Auch im Winter hat der Garten seinen Reiz, vor allem wenn ab Januar die Lenzrosen, Winterlinge und Elfenkrokusse ihren Winterschlaf beenden und Zaubernuss und Scheinhasel blühen. Das Magazin GEO hat den Hermannshof in seinen 2024er-Gartenkalender aufgenommen, womit dieser zu den zwölf schönsten Gärten der Welt zählt.
Weitere Informationen
Einfach ankommen
Ab Bahnhof Weinheim ca. 10 Min. Fußweg oder mit Buslinie 633 bis "Institutstraße". Der Eintritt ist frei.