Burg und Burgpark
Malerisch thront die Gamburg über der Tauber und lädt zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Burgen wurde die Gamburg nie zerstört und sie ist seit ihrer Erbauung vor mehr als 850 Jahren bis zum heutigen Tag bewohnt, angeblich sogar auch von 21 Geistern. Seit 2001 ist sie als „Kulturdenkmal
von besonderer Bedeutung“ gelistet. Das ist u. a. dem kulturhistorisch herausragenden Rittersaal mit romanischen Doppelarkaden und den erst 1986 wiederentdeckten Barbarossa-Fresken“ geschuldet. Die Fresken entstanden um 1200 und sind damit die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Am Fuße der Burgmauern erstreckt sich der weitläufige, aufs Feinste gestaltete Burgpark. Angelegt als barocker Heckengarten
nach Plänen aus dem 17. Jahrhundert, birgt er neben Wasserspielen, Statuen und Nymphenbrunnen so manch botanische Rarität. Rast und Ruh unter Spitzahorn und Palmen, umgeben von Lavendel, Zitrus-, Feigen- und Olivenbäumen, bietet das Terrassen-Café im Burghof – mit Blick ins schöne Taubertal.
Weitere Informationen
Einfach ankommen
Ab Bahnhof Gamburg ca. 15 Minuten Fußweg.
Ab Haltestelle Tauberbrücke (Regiobus 941) ca. 10 Minuten Fußweg.